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Themed Feature - 14. Juni 2017

Auf ins Unbekannte!

Abenteuerliche Reisen in ferne Länder sind seit jeher perfektes Material für Spielfilme

Im Jahr 1925, mehr als neuntausend Kilometer fern seiner englischen Heimat, verschwindet Percy Fawcett im brasilianischen Dschungel. Bis heute weiß niemand, was mit dem Forschungsreisenden geschehen ist. Sicher ist nur, dass er etwas suchte: ‚Z’. So nannte er die geheimnisvolle Stadt, die er tief im Regenwald vermutete. Aus dieser wahren Geschichte hat Regisseur James Gray ein dramatisches Actionabenteuer gemacht. Die versunkene Stadt Z besticht neben großartigen Bildern durch einen vielschichtigen Protagonisten, der allem trotzt: Stromschnellen, Leoparden, Piranhas, Schlangen und gelegentlichem Beschuss mit Pfeilen. Ach ja: und Kannibalen. Dass der Amazonas-Regenwald halb so groß ist wie Europa, schien den Abenteurer nicht abzuschrecken.

Eine unerforschte Insel im Südpazifik ist die Heimat eines Kinohelden, der seit über achtzig Jahren durch die Popkultur brüllt. Der Name ist Kong, King Kong. Sein neuester Auftritt spielt im Jahr 1973: Vietnamsoldaten, Forscher und eine Fotografin (Oscarpreisträgerin Brie Larson) fliegen zur von dichten Sturmwolken umschlossenen Insel. Dahinter verbirgt sich ein grünes Paradies – und das dreißig Meter große Affenmonster, das mit den Hubschraubern Squash spielt und Palmen als Dartpfeile verwendet. Sichtlich beeinflusst vom Kriegsdrama „Apocalypse Now“ liefert der junge Regisseur Jordan Vogt- Roberts mit Kong: Skull Island ein visuelles Spektakel ab, das berauscht. Nicht nur die Affen sind hier überdimensional, auch Spinnen oder Wasserbüffel haben die Größe eines Mehrfamilienhauses. Kurzweiliges Popcornkino zum Staunen!

In den Dschungel des Malaiischen Archipels reist Kenny Wells (Matthew McConaughey). Der erfolglose Bergbauunternehmer aus Nevada ist überzeugt: Hier wartet Edelmetall auf ihn; er muss es nur noch finden. Für seine Rolle im Abenteuerdrama Gold: Gier hat eine neue Farbe hat sich Oscarpreisträger McConaughey wieder verwandelt. Der einstige ‚Sexiest Man Alive’ hat dank einer Diät aus Milkshakes und Cheeseburgern zwanzig Kilo zugelegt. Falsche Zähne und eine Halbglatze trägt er auch. Mit großem Engagement spielt er den blassen, verschwitzten, von Malaria geplagten Goldschürfer, der fürs Geschäft auch mal einem Tiger den Kopf streichelt. Zusammen mit einem Geologen durchstreift er in den 1980ern die größte Insel Asiens auf der Suche nach Reichtum. Seine Träume zerplatzen in einer riesigen Spekulationsblase. Und die Gier erweist sich als Kehrseite des American Dreams, der hier zu einem Fiebertraum verdampft.

Eine Reise von Lissabon ins japanische Nagasaki dauert heute zwanzig Stunden. Im 17. Jahrhundert war dies eine lange und gefährliche Unternehmung, die nur die Wenigsten wagten. In Martin Scorseses Film Silence machen sich zwei junge Jesuiten auf den Weg nach Japan. Sie suchen ihren verehrten Mentor Ferreira (Liam Neeson), der sich dort vom Glauben losgesagt haben soll. Damals war es in Japan gefährlich, ein Christ zu sein, es drohten Folter und Tod. Dem Oscarpreisträger Scorsese, der dieses Jahr 75 wird, ist mit seinem Herzensprojekt über den Glauben und die menschliche Natur ein großer Wurf gelungen. Aufwühlend und berührend zugleich.

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Die versunkene Stadt Z
Kong: Skull Island
Gold: Gier hat eine neue Farbe
Silence