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Themed Feature - 13. April 2017

Big Macs und iMacs

Unsere Filmbiografien an Bord sind weder Fakt noch Fiktion. Vielmehr sind sie moderne Allegorien, die unsere Welt erklären.

Im Jahr 1954 ging ein Vertreter für Milkshake- Mixer in ein Restaurant östlich von Los Angeles. Er war schwer beeindruckt. Es gab dort weder Teller oder Besteck noch lange Wartezeiten. Die Inhaber waren die Brüder Dick und Mac McDonald. Später kaufte der Vertreter den Beiden das Imbissgeschäft für einen Schnäppchenpreis ab. Und baute daraus ein Imperium: Heute gibt es weltweit über 36.000 McDonald’s-Filialen. Der Regisseur John Lee Hancock zeigt mit seiner intelligenten Aufstiegsgeschichte The Founder über den Fast- Food-Pionier Ray Kroc (Michael Keaton), wie ein findiger Geschäftsmann unsere Essgewohnheiten veränderte.

Drei Jahre zuvor hatte sich Hancock einem anderen amerikanischen Mythos filmisch genähert: Walt Disney. Im Zentrum des Komödiendramas Saving Mr. Banks steht das ‚Duell’ zwischen dem milliardenschweren Filmproduzenten und der britischen Autorin P.L. Travers. 1960 will der Cartoon-Tycoon ihr die Filmrechte an „Mary Poppins“ abkaufen, doch sie sträubt sich. Mit viel Charme und Situationskomik zeigt der Film, wie Travers für eine getreue Umsetzung kämpft und Disney auf Zuckerguss setzt. Emma Thompson und Tom Hanks spielen die beiden fast gleich alten Hauptpersonen großartig und ermöglichen einen Blick in die Vorproduktion eines Klassikers, der 1965 fünf Oscars gewann.

Zurück in die Sechziger schaut auch Jackie: Die First Lady über die wohl berühmteste Witwe der Welt (neben Yoko Ono). Jacqueline Kennedy verzauberte die Menschen mit ihrem Modestil, ihrer Eleganz und Mehrsprachigkeit. Die Filmbiografie mit einer perfekten Natalie Portman in der Hauptrolle konzentriert sich auf die Zeit nach dem Attentat auf JFK. Sie zeigt die vielen Seiten der privaten Jackie und wie sie aus ihrem Mann einen Mythos schuf.

Als Präsident setzte sich JFK gezielt für die Raumfahrt ein, die im Kalten Krieg auch ein politisches Unterfangen war. Während seiner Amtszeit umkreiste der US-Astronaut John Glenn dreimal die Erde. Dass diese Leistung auch drei Afroamerikanerinnen zu verdanken ist, war bis vor Kurzem kaum bekannt. Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen erzählt die Geschichte dreier Mathegenies, die in Virginia für die NASA arbeiteten, aber eigene Kaffeekannen und Toiletten benutzen mussten.

Während die Menschen hinauf ins All blickten, wollte ein Mann aus der Nähe von Bordeaux hinunter in die Tiefe. Der Ozeanforscher Jacques-Yves Cousteau wurde durch seine Dokumentarfilme – für die er drei Oscars erhielt – zur französischen Ikone. Ob in den Weiten der Antarktis oder mit Haien auf den Bahamas: Das Biopic Jacques – Entdecker der Ozeane zeigt, wie der leidenschaftliche Taucher mit der roten Wollmütze seinem Publikum eine gänzlich neue Welt eröffnete. Aber es widmet sich auch seinem Privatleben, das hohe Wellen schlug.

Leidenschaft im Übermaß besaß auch Steve Jobs. Guru, Kontrollfreak, Visionär, Genie, Machtmensch, Familienvater: Der charismatische Geschäftsmann mit einem geschätzten Vermögen von zehn Milliarden Dollar war ein komplizierter Mensch. Indem er sich auf drei Phasen seines Lebens in den 80er und 90ern konzentriert, gelingt dem Regisseur Danny Boyle eine eindrucksvolle Charakterstudie des Apple-Mitgründers. Ohne Steve Jobs sähe unsere Welt anders aus.

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The Founder, Saving Mr. Banks, Jackie: Die First Lady, Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen, Jacques – Entdecker der Ozeane, Steve Jobs